Im Einsatz

26 April 2016

30 Jahre Tschernobyl: Das Labor Spiez im Einsatz

Am 26. April 1986 ereignete sich im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl eine Nuklearkatastrophe. Die Folgen waren in weiten Teilen Europas zu spüren – so erreichte am 30. April 1986 die radioaktive Wolke von Tschernobyl auch die Schweiz. Die Ostschweiz und das Tessin waren am stärksten betroffen. Bereits am 29. April wurde das Labor Spiez im Rahmen des Aufgebots der sogenannten «Einsatzorganisation bei erhöhter Radioaktivität in der Schweiz» beauftragt, sich als Speziallaboratorium des Bundes für die Messung der Radioaktivität bereit zu halten.

20 Januar 2016

Felssturz Wolhusen: Drohnengruppe leistet wertvolle Dienste

Am 11. Januar 2016 wurden die Bewohner von Wolhusen Markt (LU) durch einen gewaltigen Knall geweckt. Ein Fels war abgebrochen und in die Kleine Emme gerutscht. In der Folge wurde der Fluss gestaut und verursachte im Industriegebiet von Wolhusen Markt eine Überschwemmung. Die Zivilschutzorganisation EMME stand mit der Fachgruppe Drohne im Einsatz und lieferte den Geologen Bilder, um eine vertiefte Lagebeurteilung vornehmen zu können.

26 August 2015

Unwetter Dierikon: Sonnenschein am Sonntag, Ernstfalleinsatz am Montag

Der Sonntag, der 7. Juni 2015 wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die Verkehrsabteilung der ZSO EMME stand zu Gunsten des Luzerner Kantonalen Schwingfestes in Inwil im Einsatz. Da gehört es zur schönen Pflicht, auch am Apéro für die Ehrengäste teilzunehmen und das Kontaktnetz zu pflegen. Am Abend, kurz vor dem Abschluss des Einsatzes zogen dunkle Gewitterwolken auf und just mit dem Abtreten begann es wie aus Kübeln zu schütten. Noch ahnte niemand, dass es wenige Stunden später zu einem schweren Unglück kommen würde.

02 Juni 2015

Rettungseinsatz nach Erdbeben in Nepal

Am Samstag, 25. April 2015 ereignete sich in Nepal ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8. Das Epizentrum des Bebens lag rund 80 km nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Wegen der Bauart wurde die Stadt und die rund 700‘000 Einwohner vom Erdbeben schwer getroffen. Die Rettungsorganisation «Groupe d’Intervention et de Secours» (G.I.S.) reiste bereits kurze Zeit nach dem verheerenden Erdbeben nach Kathmandu, um die Lage einzuschätzen und nach Verschütteten zu suchen.

08 Mai 2015

Hochwasser Bielersee – Zivilschutzorganisation NIDAU plus im Einsatz

Die intensiven Regenfälle von Anfang Mai haben in verschiedenen Regionen der Schweiz zu Überschwemmungen und grosser Hochwassergefahr geführt. Stark betroffen ist insbesondere der Kanton Bern: die Pegelstände von Thuner- und Bielersee sowie der Aare lagen teilweise über der Hochwassergrenze. Dank ausgezeichneter Koordination der Massnahmen zur Gewässerregulierung und dank geeigneten Schutzmassnahmen in den gefährdeten Gebieten konnte die Hochwassersituation bislang ohne grössere Schäden bewältigt werden.

13 März 2015

Schnelle Hilfe aus vier Kantonen

Das Zugunglück im zürcherischen Rafz von Ende Februar 2015 zeigt auf, dass grössere Ereignisse jederzeit und unerwartet auftreten können. Erste zentrale Drehscheibe bei einem solchen Ereignis ist die Einsatzleitzentrale – die Schaltstelle, wo Notrufe eingehen und Aufgebote für die Einsatzkräfte ausgelöst werden. Hier sind schnelle und richtige Entscheidungen gefragt, damit einerseits das Ereignis rasch bewältigt werden kann und andererseits trotz Grosseinsatz jederzeit genügend Ressourcen für das Tagesgeschäft erhalten bleiben.