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26 April 2016

30 Jahre Tschernobyl: Das Labor Spiez im Einsatz

Am 26. April 1986 ereignete sich im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl eine Nuklearkatastrophe. Die Folgen waren in weiten Teilen Europas zu spüren – so erreichte am 30. April 1986 die radioaktive Wolke von Tschernobyl auch die Schweiz. Die Ostschweiz und das Tessin waren am stärksten betroffen. Bereits am 29. April wurde das Labor Spiez im Rahmen des Aufgebots der sogenannten «Einsatzorganisation bei erhöhter Radioaktivität in der Schweiz» beauftragt, sich als Speziallaboratorium des Bundes für die Messung der Radioaktivität bereit zu halten.

25 April 2016

30 Jahre Tschernobyl: Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit

Als vor 30 Jahren ein Reaktor im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl explodierte, erfuhr die westliche Welt erst Tage später davon, und zwar nur, weil in Skandinavien erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen wurden. Das Ereignis hatte Auswirkungen in weiten Teilen Europas, auch in der Schweiz wurden Empfehlungen im Lebensmittelbereich herausgegeben. Der Schock von Tschernobyl war auch die Geburtsstunde einer umfassenden internationalen Zusammenarbeit im atomaren Bereich, die auch vom BABS mitgeprägt wurde.

08 April 2016

Pop-Alert: Neue Instrumente für eine grenzübergreifende Krisenkommunikation

Ob Hochwasser, Chemieunglück oder Terroranschlag – im Katastrophenfall ist die möglichst schnelle und präzise Alarmierung und Information der Bevölkerung oberstes Gebot. Jede Minute Verzögerung kann Menschenleben kosten. Die letzten zwei Jahre habe ich gemeinsam mit Schweizer und europäischen Kollegen im Forschungsprojekt Pop-Alert untersucht, wie die Krisenkommunikation der Zukunft aussehen könnte. Im Februar haben wir hierzu eine Szenario-Übung in Lissabon durchgeführt, bei der wir neue Instrumente der Krisenkommunikation testen konnten. Im Zentrum stand dabei die Nutzung zukunftsweisender Kommunikations- und Informationstechnologien für die zielgruppenorientierte und länderübergreifende Alarmierung.

17 März 2016

Versicherungen und Bevölkerungsschutz

Schwerpunkt der neuen Ausgabe der Zeitschrift «Bevölkerungsschutz» ist das Thema Versicherungen. Das Dossier beleuchtet unterschiedliche Aspekte – von der Zusammenarbeit zwischen Versicherungen und Bevölkerungsschutz über die Versicherungsdeckung im Zivilschutz zu möglichen Konsequenzen eines Fehlentscheids im Einsatz und der ergänzenden Hilfeleistung privater Spenden im Ereignisfall.

11 März 2016

5 Jahre Fukushima: Reaktionen, Berichte und Einschätzungen zum Jahrestag

Vor 5 Jahren, am 11. März 2011, bebte die Erde. Das Tōhoku-Erdbeben hatte weitreichende Folgen: rund 18’000 Tote und hunderttausende Obdachlose. Das Beben und der darauffolgende Tsunami beschädigten unter anderem auch das Kernkraftwerk Fukushima. Zehntausende Menschen wurden evakuiert, die Aufräumarbeiten laufen nach wie vor. Diese Katastrophe führte zu einer immer noch andauernden Notlage, deren Bewältigung eine gewaltige Herausforderung darstellt.