Rubriken

29 April 2016

Was macht eigentlich das ENSI?

In einem Satz: Was ist die Hauptaufgabe des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI?

Das ENSI ist die unabhängige Aufsichtsbehörde über die schweizerischen Kernanlagen. Zum Aufsichtsgebiet gehören die Kernkraftwerke, Forschungsreaktoren, Zwischenlager und die Suche nach einem geeigneten geologischen Tiefenlager. Der Aufsichtsbereich reicht von der Projektierung über den Betrieb bis zur Stilllegung der Anlagen und zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle.

27 April 2016

Notfallschutz bei einem KKW-Unfall: Wie ist die Schweiz vorbereitet?

Wenn bei einem KKW-Unfall grosse Mengen Radioaktivität an die Umwelt abgegeben werden, hat dies sehr schwerwiegende Auswirkungen. Die KKW-Katastrophen von Tschernobyl 1986 und von Fukushima 2011 haben dies nur allzu deutlich gemacht. Vor diesem Hintergrund sind für den Fall eines möglichen KKW-Unfalls in der Schweiz umfangreiche Notfallschutzmassnahmen vorbereitet.

26 April 2016

30 Jahre Tschernobyl: Das Labor Spiez im Einsatz

Am 26. April 1986 ereignete sich im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl eine Nuklearkatastrophe. Die Folgen waren in weiten Teilen Europas zu spüren – so erreichte am 30. April 1986 die radioaktive Wolke von Tschernobyl auch die Schweiz. Die Ostschweiz und das Tessin waren am stärksten betroffen. Bereits am 29. April wurde das Labor Spiez im Rahmen des Aufgebots der sogenannten «Einsatzorganisation bei erhöhter Radioaktivität in der Schweiz» beauftragt, sich als Speziallaboratorium des Bundes für die Messung der Radioaktivität bereit zu halten.

25 April 2016

30 Jahre Tschernobyl: Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit

Als vor 30 Jahren ein Reaktor im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl explodierte, erfuhr die westliche Welt erst Tage später davon, und zwar nur, weil in Skandinavien erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen wurden. Das Ereignis hatte Auswirkungen in weiten Teilen Europas, auch in der Schweiz wurden Empfehlungen im Lebensmittelbereich herausgegeben. Der Schock von Tschernobyl war auch die Geburtsstunde einer umfassenden internationalen Zusammenarbeit im atomaren Bereich, die auch vom BABS mitgeprägt wurde.

08 April 2016

Pop-Alert: Neue Instrumente für eine grenzübergreifende Krisenkommunikation

Ob Hochwasser, Chemieunglück oder Terroranschlag – im Katastrophenfall ist die möglichst schnelle und präzise Alarmierung und Information der Bevölkerung oberstes Gebot. Jede Minute Verzögerung kann Menschenleben kosten. Die letzten zwei Jahre habe ich gemeinsam mit Schweizer und europäischen Kollegen im Forschungsprojekt Pop-Alert untersucht, wie die Krisenkommunikation der Zukunft aussehen könnte. Im Februar haben wir hierzu eine Szenario-Übung in Lissabon durchgeführt, bei der wir neue Instrumente der Krisenkommunikation testen konnten. Im Zentrum stand dabei die Nutzung zukunftsweisender Kommunikations- und Informationstechnologien für die zielgruppenorientierte und länderübergreifende Alarmierung.