Aktuelle Blogbeiträge

18 Juni 2019

Jährliche Radioaktivitäts-Messflüge der NAZ

Vom 03. bis zum 07. Juni 2019 fanden die alljährlichen Radioaktivitäts-Messflüge der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) statt. Bei diesen Routineflügen fliegt das Aeroradiometrie-Team der NAZ in knapp 90m Höhe über das auszumessende Gebiet und sammelt Messdaten, welche anschliessend durch die Boden-Equipe umgehend ausgewertet werden. Cristina Poretti ist seit 10 Jahren Teil dieses Teams und ist sowohl für die Vorbereitung der Messflüge sowie für die Auswertung der Messdaten zuständig.

Hier sieht man einen Bereich des Melde- und Lagezentrums der NAZ.
30 April 2018

48-Stunden-Übung: Organisation, Zusammenarbeit und Durchhaltevermögen

Am Vormittag des 13. März 2018 ereigneten sich in der Umgebung Basel zahlreiche Erdbeben, die eine hohe Opferzahl sowie einen Zusammenbruch der Infrastruktur im Hauptschadengebiet zur Folge hatten. Jederzeit musste mit Nachbeben gerechnet werden. In einer solchen Situation gilt es, den Überblick zu behalten und möglichst alle relevanten Informationen einzuholen sowie auszuwerten – dies über einen längeren Zeitraum. Wie dieser Herausforderung begegnet werden kann, übte das Führungsgrundgebiet Melde- und Lagezentrum des militärischen Stabs Bundesrat NAZ während einer 48 Stunden dauernden Übung, die im Rahmen des März-WK in der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) in Zürich durchgeführt wurde.

Mappa della rete NADAM
14 Februar 2018

Mit der 76. Station ist der Ausbau des NADAM-Netzes abgeschlossen

Das Netz für automatische Dosisleistungsalarmierung und -Messung (NADAM) dient der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) dazu, grossräumig und laufend die radiologische Situation in der Schweiz zu erfassen. Im 10-Minuten-Intervall werden die aktuellen Radioaktivitätsmesswerte an die NAZ übermittelt. Die Daten werden täglich ausgewertet. Bei Überschreiten einer gewissen Schwelle (>1000 nano-Sievert pro Stunde) wird sofort ein Alarm ausgelöst und der NAZ gemeldet.

Eine Gleisanalge vor dem Hauptbahnhof Zürich.
08 Dezember 2017

Workshop mit Netzbetreibern

Strom, Gas, Telekommunikation, Bahn oder Strasse: Ein Leben ohne funktionierende „Lifelines“ wäre für uns kaum vorstellbar. Darum gehören die Betreiber dieser Netze zu den wichtigen Partnern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz BABS. In einem Workshop wurde die Zusammenarbeit weiter entwickelt.

27 Juni 2017

Jährliche Radioaktivitäts-Messflüge der NAZ mit internationalen Partnern

In der Woche vom 26. bis 30. Juni 2017 fanden in der Schweiz die jährlichen Radioaktivitätsmessflüge der Nationalen Alarmzentrale NAZ statt. Zum ersten Mal seit zehn Jahren wurden Messequipen aus Deutschland, Frankreich und Tschechien für gemeinsame Messtrainings eingeladen. Sie Zusammenarbeit unter den verschiedenen Ländern ist zentral, da die Messmittel so im Ereignisfall rasch aufeinander abgestimmt und gemeinsam grossflächige Gebiete effizient vermessen werden können.

Menschen in einem Seminar.
19 Juni 2017

NAZ-Pikett: Mit Bewährtem und Neuem zu einer professionellen Ausbildung

Als permanente Ansprechstelle ist das Pikett fest in der NAZ und ihren Prozessen verankert. So nimmt die pikettleistende Person Ersteinschätzungen von eingehenden Meldungen zu radiologischen, biologischen, chemischen und technischen Fällen vor. Diese Ersteinschätzung dient dem NAZ-Pikett als Grundlage für das weitere Vorgehen, das von der Einberufung eines Kernteams bis hin zum Aufgebot der ganzen Belegschaft reicht.

ESA / P.Carril
08 März 2016

Internationale Meldungen über Near Earth Objects

Am 8. März 2016 passiert der Asteroid 2013 TX68 die Erde. Dabei wird er – ganz genau lässt sich das aufgrund der schmalen Datenbasis noch nicht berechnen – sich der Erde womöglich bis auf 17‘000 km nähern. Das ist immer noch eine sichere Distanz, aber für astronomische Verhältnisse sehr nahe, immerhin gibt es Satelliten, die in doppelt so grosser Distanz um die Erde kreisen. Was wäre, wenn nun ein Asteroid nicht nur knapp vorbei, sondern wirklich auf die Erde zurasen würde? Wie würde das die Schweiz, wie die Bevölkerung erfahren? Und wer wäre eigentlich für die rechtzeitige Information zuständig?