Bevölkerungsschutz

17 Februar 2016

Zika-Virus: Fragen und Antworten

Zurzeit treten in Lateinamerika immer mehr Häufungen von Fällen auf, die auf das Zika-Virus zurückzuführen sind. Seit Oktober 2015 haben mehrere Länder in Mittel- und Südamerika, mehrere Inseln in der Karibik, aber auch im Südpazifik gemeldet, dass sich die Krankheitsfälle, die mit dem Zika-Virus zusammenhängen, vervielfacht haben.

Weltweit steht das Zika-Virus momentan im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung – Um was für eine Art Virus handelt es sich dabei eigentlich? Ist das Zika-Virus eine Gefahr für die Schweiz? Und was sollten Reisende in betroffenen Ländern beachten? Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beantwortet häufige Fragen zum Zika-Virus.

04 November 2015

Notfallkommunikation in multisprachlichen Gesellschaften

Felix Walz, langjähriger Offizier der Kantonspolizei Zürich, war nach Ausbruch der Ebola-Krise im Frühjahr 2014 in Westafrika im Einsatz. Er war an der bereits seit 2003 bestehenden United Nations Mission in Liberia (UNMIL) zur Unterstützung des Friedensprozesses in dem von einem langjährigen Bürgerkrieg geplagten Liberia beteiligt. Gegenwärtig unterstützt er als Senior Police Adviser im Auftrag des EDA den Aufbau und die Kapazitätserweiterung der Polizei in Liberia. In einem Referat an der Bevölkerungsschutzkonferenz 2015 zeigte er am Beispiel der Ebola-Krise in Liberia wichtige Aspekte der Krisen- und Notfallkommunikation in multisprachlichen Gesellschaften auf.

30 Oktober 2015

Wenn ein Krankenhaus evakuiert werden muss

Dr. Jens Schwietring war als Arzt in führender Position an mehreren Evakuierungen von Krankenhäusern in Koblenz (D) beteiligt. Im Rahmen der diesjährigen Bevölkerungsschutzkonferenz gibt er als Referent seine diesbezüglichen Erfahrungen an die versammelten Fachleute aus dem Schweizer Bevölkerungsschutz weiter. So anschaulich wie eindrücklich zeigt er die enormen Herausforderungen auf, die dabei zu bewältigen sind.

01 September 2015

Workshop Radioaktivitäts-Messwagen der Nationalen Alarmzentrale

Verschiedene Institutionen in der ganzen Schweiz verfügen über Radioaktivitäts-Messwagen und entsprechend ausgebildetes Personal. Diese Messteams können im Ereignisfall von der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) aufgeboten werden. Der Bund stellt Teile der Ausrüstung zur Verfügung, um im Ereignisfall auf möglichst gut und einheitlich ausgerüstete Teams zurückgreifen zu können. Ein Workshop der NAZ brachte die verschiedenen Teams zusammen.

16 Juli 2015

Das Verhalten der Bevölkerung in Katastrophen und Notlagen

Seit mehreren Jahren darf ich mich als Milizoffizier im Stab Bundesrat NAZ für das nationale Notfall- und Krisenmanagement engagieren. Unweigerlich taucht dabei die Frage auf: Wie würden sich Menschen in Katastrophen und Notlagen verhalten? Gerade in einem Land wie der Schweiz, das glücklicherweise wenig Erfahrung mit Extremereignissen hat. Wenig Erfahrung allerdings auch mit deren Bewältigung. Das Wissen um das Verhalten der Bevölkerung in Katastrophen ist zentral für ihren erfolgreichen Schutz.